EMDR

Die Methode des EMDR (Eye Movement Dissensitization Reprocessing) stellt eine der vier nachweislich effektiven Verfahren zur Behandlung posttraumatischer Störungen dar. Es handelt sich dabei  eine sehr komplexe klinische und strukturierte Intervention welche alle dysfunktionalen Aspekte einer traumatischen Erinnerung einbezieht, um die daraus resultierendes Belastungen aufzulösen.

 

Jede EMDR-Behandlungssitzung beschäftigt sich mit negativen und positiven Selbstzuschreibungen, mit somatischen Manifestationen, mit Selbstkontrolle,

Selbstachtung und vielen anderen Aspekten. (Francine Shapiro, 1998).

 

Ein Aspekt der Intervention ist die Durchführung der bilateralen Stimulation, welche die abwechselnde Stimulierung der rechten und linken Gehirnhälfte  (z.B. durch Anleitung von Augenbewegungen oder Darbietung akustischer oder taktiler Stimuli) gewährleisten soll.  Diese stellt einen Teil der Intervention dar, ist jedoch nicht mit EMDR gleichzusetzen.

Weitere Informationen hierzu auch auf der homepage des EMDR-Institut Austria.